Disziplinen


Formenlauf (Hyong):
Festgelegte Techniken werden in vorgegebener Reihenfolge durchgeführt.

Selbstverteidigung (Hosinsul):
Selbstverteidigung gegen einen/mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.

Einschrittkampf (Ilbo-Taeryon):
Ein Schaukampf mit festgelegter Technikenreihenfolge gegen einen Gegner. Neben dem Einschrittkampf gibt es auch noch einen Zwei- und Dreischrittkampf (Ibo- bzw. Sambo-Matsogi, Ibo-bzw. Sambo Taeryeon), die eine eher untergeordnete Bedeutung haben.

Bruchtest (Kyokpa):
Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwon-Do-Techniken (wird nicht im Training durchgeführt, ist nur für Gürtelprüfungen erforderlich).

Kampf (Chayu-Taeryon):
Leicht- oder Semikontakt gegen einen Gegner

Grundschule (Gibon Yeonseup), Gymnastik (Dosoo Dallyon) und Theorie (Ilon) sollten aber auch ständige Trainingsbestandteile sein.

Die Tugenden
Die fünf zentralen Tugenden des traditionellen Taekwondo bilden den moralischen Kodex.Sie dienen der Persönlichkeitsentwicklung, Disziplin und dem respektvollen Miteinander, das weit über physische Kampfsporttechniken hinausgeht.

Höflichkeit (Ye Ui)

Integrität (Yom Chi)

Durchhaltevermögen (In Nae)

Selbstdisziplin/Selbstkontrolle (Guk Gi)

Unbezwingbarer Wille (Baekjul Boolgool)

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